Begriff

Erkennen ist mehr als sehen

Der Begriff "Cognitive Finance" beschreibt eine neuartige Methodik zum ganzheitlichen Verständnis von Wirtschaft und Kapitalmärkten. (Siehe dazu auch: Wikipedia: Cognitive Finance)

Der Begriff basiert auf der Kognitionstheorie der klassischen Philosophie und der Aufklärung, geht darüber jedoch weit hinaus: Er integriert neueste Erkenntnisse aus Biologie, Neurowissenschaft und Psychologie und adressiert das Problem limitierter menschlicher Kognitionsfähigkeit.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass menschliche Individuen bei ihrer Fähigkeit zur Informationsgewinnung, Informationsverarbeitung und Entscheidungsfindung systematischen Verzerrungen unterliegen.

"Cognitive Finance" dient folglich der Analyse, Beschreibung und Erklärung realer Prozesse in Wirtschaft und Kapitalmärkten, unter expliziter Einbeziehung neuronaler Limitationen, kognitiver Defizite und begrenzt rationaler Verhaltensweisen. Dieser Ansatz erweitert und modernisiert entscheidend die bisherige Begriffslogik der "Behavioral Finance".

Lesen Sie hierzu: "Cognitive Finance: Neue Sicht auf Wirtschaft und Finanzmärkte"

 

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Dr. Heinz-Werner Rapp Gründer des FERI Instituts "Der Cognitive Finance Ansatz beschreibt ein neues analytisches und methodisches Konzept zur Erklärung realer Kapitalmärkte."