Finanzsystem

Finanzsystem

Risse im System

Der Erkenntnisraum "Finanzsystem" ist von übergeordneter Bedeutung für die Betrachtung vermögensbezogener Fragestellungen. Zentrale Erkenntnisfelder sind die ausufernde globale Verschuldung,  Risiken und langfristige Konsequenzen der unkonventionellen Geldpolitik sowie generelle Aspekte einer zunehmenden systemischen Fragilität. Darunter fällt auch das Risiko eines möglichen Scheiterns der Europäischen Währungsunion ("Euro Break Up"). Aus finanzpolitischer Perspektive werden Themen wie „finanzielle Repression“, „kalte Enteignung“ und „Monetisierung von Staatsschulden“ erörtert.

Impulsgeber

Prof. Dr. Richard Werner Prof. Dr. Richard Werner Professor für internationales Bankwesen "Kreditschöpfung für realwirtschaftliche Transaktionen bestimmt das nominale BIP-Wachstum. Alle andere Kreditschöpfung bestimmt die großen Bewegungen in den Finanzmärkten (Quantitätstheorie des Kredits)."

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Eigene Veröffentlichungen

„Modern Monetary Theory“ und „OMF”

24. Juni 2019

Die globale Geldpolitik gerät außer Kontrolle. Große Notenbanken überbieten sich in monetärer Verwässerung. Neue Ideen und obskure Theorien haben Hochkonjunktur. Dazu zählen aktuell Konzepte wie „MMT“ und „OMF“, die offen eine Staatsfinanzierung über die Notenpresse einfordern. Wird „Gelddrucken“ zum Ersatz für solide Wirtschaftspolitik? Werden Notenbanken zu „monetären Endlagern“ für überhöhte Staatsschulden? Und droht mittelfristig die Zerrüttung ganzer Finanzsysteme? Unsere neue Studie, die täglich an Aktualität gewinnt, geht diesen Fragen auf den Grund. Ein „must read“ für Investoren und Vermögensinhaber!    

Ist der Euro eine sichere Währung für die Zukunft?

30. Oktober 2018

Was passiert, wenn die offenkundigen Euro-Probleme nicht gelöst werden? Dr. Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute, beantwortet Fragen zum Thema: „Zukunftsrisiko Euro Break Up“.

Siehe dazu auch: 2. Aktualisierte Version Zukunftsrisiko Euro Break Up des FERI Cognitive Finance Institute

2. aktualisierte Auflage: "Euro Break Up"

11. September 2018

Zuletzt hat sich die Fragilität der Euro-Zone (EMU) wieder verstärkt. Ursachen sind das baldige Auslaufen der EZB-Hilfen sowie die zunehmende Spaltung der EU, speziell aber der Risikofall Italien. Das hoch verschuldete Land bedroht die Integrität der Euro-Zone und könnte eine neue Euro-Krise auslösen. Trotz aktuell gemäßigter Töne aus Italien droht mittelfristig ein harter Konflikt mit EU, EMU und EZB. Hat die EMU noch die Kraft für seriöse Reformen? Oder verwandelt sie sich in eine teure „Transfer- und Haftungsunion“? Steuert die EMU schlafwandlerisch in Richtung Selbstzerstörung? Somit: „Euro Wake Up“ oder „Euro Break Up“?

Die zentralen Kernaussagen können Sie ebenfalls in unserem 10-minütigen Kurzvideo erfahren!

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