Finanzsystem

Finanzsystem

Risse im System

Der Erkenntnisraum "Finanzsystem" ist von übergeordneter Bedeutung für die Betrachtung vermögensbezogener Fragestellungen. Zentrale Erkenntnisfelder sind die ausufernde globale Verschuldung,  Risiken und langfristige Konsequenzen der unkonventionellen Geldpolitik sowie generelle Aspekte einer zunehmenden systemischen Fragilität. Darunter fällt auch das Risiko eines möglichen Scheiterns der Europäischen Währungsunion ("Euro Break Up"). Aus finanzpolitischer Perspektive werden Themen wie „finanzielle Repression“, „kalte Enteignung“ und „Monetisierung von Staatsschulden“ erörtert.

Impulsgeber

Prof. Dr. Richard Werner Prof. Dr. Richard Werner Professor für internationales Bankwesen "Kreditschöpfung für realwirtschaftliche Transaktionen bestimmt das nominale BIP-Wachstum. Alle andere Kreditschöpfung bestimmt die großen Bewegungen in den Finanzmärkten (Quantitätstheorie des Kredits)."

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Eigene Veröffentlichungen

2. aktualisierte Auflage: "Euro Break Up"

11. September 2018

Ist der Euro noch eine sichere Währung für die Zukunft? Zuletzt hat sich die Fragilität der Euro-Zone (EMU) wieder verstärkt. Ursachen sind das baldige Auslaufen der EZB-Hilfen sowie die zunehmende Spaltung der EU, speziell aber der Risikofall Italien. Das hoch verschuldete Land bedroht die Integrität der Euro-Zone und könnte eine neue Euro-Krise auslösen. Trotz aktuell gemäßigter Töne aus Italien droht mittelfristig ein harter Konflikt mit EU, EMU und EZB. Was passiert, wenn die offenkundigen Euro-Probleme nicht gelöst werden? Hat die EMU noch die Kraft für seriöse Reformen? Oder verwandelt sie sich in eine teure „Transfer- und Haftungsunion“? Steuert die EMU schlafwandlerisch in Richtung Selbstzerstörung? Droht also letztlich ein Zerfall der Euro-Zone? Somit: „Euro Wake Up“ oder „Euro Break Up“?

Diese Fragestellungen werden in unserer Studie ausführlich analysiert und zu einem umfassenden Gesamtbild verdichtet. Zahlreiche Aspekte haben sich im bisherigen Jahresverlauf bereits deutlich verschärft. Wir haben deshalb die Studie zeitnah aktualisiert und deutlich erweitert.

Die vielbeachtete Euro Break Up-Studie, bereits in zweiter, aktualisierter und erweiterter Auflage. Hier zum Abruf verfügbar!

OMF and its Implications, blessing or curse?

16. Mai 2017

„OMF“ ist nach „Q.E.“ das neue Zauberwort für hyper-expansive Geldpolitik. OMF steht für „Overt Monetary Finance“ und verlangt eine offene Übernahme von Staatsschulden durch die Notenbank. Woher kommt die OMF-Idee, was bedeutet sie und welche Chancen und Risiken für Vermögensinhaber müssen beachtet werden? Antworten darauf gibt diese weltweit erste umfassende Studie zu „OMF“. (Studie in Englisch, mit ausführlicher deutscher Zusammenfassung).

Siehe dazu auch: Buch von Adair Turner (hier als Exzerpt in Deutsch verfügbar, vgl. „Media Center/ Literatur“)

"Between debt and the devil", Adair Turner (2015)

03. November 2015

Das Buch von Adair Turner ist ein engagiertes, aber sehr gefährliches Plädoyer für noch mehr "monetäre Verwässerung". Turner empfiehlt eine "finale" Nutzung der Geldpolitik zur Lösung der globalen Schuldenkrise: Notenbanken sollten massiv Staatschulden aufkaufen und dauerhaft übernehmen (die Idee des „OMF“). Ein sehr kontroverser Vorschlag, der jedoch in offiziellen Kreisen zunehmend Gehör findet. Must Read!

Siehe dazu auch: "OMF"-Studie des FERI Cognitive Finance Institute,

Vortrag von Adair Turner, Institutional Money Kongress, vom 21.02.2017

 

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