Finanzsystem

Risse im System

Der Erkenntnisraum "Finanzsystem" ist von übergeordneter Bedeutung für die Betrachtung vermögensbezogener Fragestellungen. Zentrale Erkenntnisfelder sind die ausufernde globale Verschuldung,  Risiken und langfristige Konsequenzen der unkonventionellen Geldpolitik sowie generelle Aspekte einer zunehmenden systemischen Fragilität. Darunter fällt auch das Risiko eines möglichen Scheiterns der Europäischen Währungsunion ("Euro Break Up"). Aus finanzpolitischer Perspektive werden Themen wie „finanzielle Repression“, „kalte Enteignung“ und „Monetisierung von Staatsschulden“ erörtert.

Impulsgeber

Prof. Dr. Richard Werner Professor für internationales Bankwesen "Kreditschöpfung für realwirtschaftliche Transaktionen bestimmt das nominale BIP-Wachstum. Alle andere Kreditschöpfung bestimmt die großen Bewegungen in den Finanzmärkten (Quantitätstheorie des Kredits)."
André Dragosch Analyst Asset Allocation, Schwerpunkt Geld- und Finanzwirtschaftslehre „Die Schwierigkeit ist nicht neue Ideen zu finden, sondern den alten zu entkommen.“ John Maynard Keynes

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AKTUELLES

OMF and its Implications, blessing or curse?

16. Mai 2017

„OMF“ ist nach „Q.E.“ das neue Zauberwort für hyper-expansive Geldpolitik. OMF steht für „Overt Monetary Finance“ und verlangt eine offene Übernahme von Staatsschulden durch die Notenbank. Woher kommt die OMF-Idee, was bedeutet sie und welche Chancen und Risiken für Vermögensinhaber müssen beachtet werden? Antworten darauf gibt diese weltweit erste umfassende Studie zu „OMF“. (Studie in Englisch, mit ausführlicher deutscher Zusammenfassung).

Siehe dazu auch: Buch von Adair Turner (hier als Exzerpt in Deutsch verfügbar, vgl. „Media Center/ Literatur“)

Vernetztes denken statt linearer Modelle

03. April 2017

Netzwerkbasierte Analysen ermöglichen eine völlig neue Sicht in das komplexe Innenleben realer Kapitalmärkte. Sie bieten durch ungewöhnliche Perspektiven ein tieferes Verständnis aktueller Trends und Risikokonstellationen.

"Between debt and the devil", Adair Turner (2015)

03. November 2015

Das Buch von Adair Turner ist ein engagiertes, aber sehr gefährliches Plädoyer für noch mehr "monetäre Verwässerung". Turner empfiehlt eine "finale" Nutzung der Geldpolitik zur Lösung der globalen Schuldenkrise: Notenbanken sollten massiv Staatschulden aufkaufen und dauerhaft übernehmen (die Idee des „OMF“). Ein sehr kontroverser Vorschlag, der jedoch in offiziellen Kreisen zunehmend Gehör findet. Must Read!

Siehe dazu auch: "OMF"-Studie des FERI Cognitive Finance Institute,

Vortrag von Adair Turner, Institutional Money Kongress, vom 21.02.2017

 

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