Vermögen

Vermoegen

Auswirkung für Investoren und Vermögensinhaber

Die zentrale Schnittstelle der sechs Erkenntnisräume des FERI Instituts ist das Vermögen. Das FERI Institut betreibt keine l’art pour l’art, sondern untersucht Finanzsystem, Wirtschaft, Umwelt,
Politik, Gesellschaft und Technik nur insofern, als sie einen Vermögensbezug aufweisen. Dieser dient als Orientierungs- und Fixpunkt, der die systematischen Untersuchungen des Instituts leitet.

Dabei legt das FERI Institut seinen Analysen einen erweiterten Vermögensbegriff zugrunde, der neben dem klassischen Finanzvermögen auch das Human- und Sozialvermögen umfasst. Dies ist insbesondere für Familien bedeutsam, deren holistisches Vermögensverständnis mehr als nur Geldvermögen beinhaltet. Gerade vermeintlich weiche Faktoren wie Reputation und familiäre Sicherheit stehen für sie im Zentrum.
Mit der Erweiterung des Vermögensbegriffs korrespondiert auch eine Erweiterung des Risikobegriffs; denn Vermögen und Risiko sind nur zwei Seiten derselben Medaille. Insofern treten unter breiterer Perspektive auch neue, bislang unterschätzte Risiken in das Blickfeld des Interesses.
Weiterhin widmet sich das FERI Institut auch vermögenspsychologischen und -kulturellen Studien, etwa der Frage, wie Vermögensinhaber jenseits von finanziellen Interessen mit ihrem Vermögen einen gesellschaftlichen Nutzen stiften können.

AKTUELLES

2. aktualisierte Auflage: "Euro Break Up"

11. September 2018

Zuletzt hat sich die Fragilität der Euro-Zone (EMU) wieder verstärkt. Ursachen sind das baldige Auslaufen der EZB-Hilfen sowie die zunehmende Spaltung der EU, speziell aber der Risikofall Italien. Das hoch verschuldete Land bedroht die Integrität der Euro-Zone und könnte eine neue Euro-Krise auslösen. Trotz aktuell gemäßigter Töne aus Italien droht mittelfristig ein harter Konflikt mit EU, EMU und EZB. Hat die EMU noch die Kraft für seriöse Reformen? Oder verwandelt sie sich in eine teure „Transfer- und Haftungsunion“? Steuert die EMU schlafwandlerisch in Richtung Selbstzerstörung? Somit: „Euro Wake Up“ oder „Euro Break Up“?

Die zentralen Kernaussagen können Sie ebenfalls in unserem 10-minütigen Kurzvideo erfahren!

Risikofaktor USA - Das Problem der "Un-United States of America"

10. Oktober 2018

Amerika wird erstmals von einer klar populistisch ausgerichteten Regierung geführt. Schon vorher waren die USA jedoch durch Polarisierung und innere Zerrissenheit geprägt. Beides zusammen macht Amerika zu den „U-USA“, den „Un-United States of America“. Durch scharfe politische Attacken verstärkt Präsident Trump diese Tendenz und führt die USA gezielt in Richtung einer Autokratie. Die USA werden damit – auch für Investoren – zu einem Risikofaktor erster Ordnung. Unsere aktuelle Analyse verdeutlich das Grundproblem der „U-USA“ und zeigt Wege zum Umgang mit den neuen Risiken. 

Wesentliche Fragestellungen sind ebenfalls in einem 10-minütigen Kurzvideo festgehalten.

 

Visual Dezember 2018

03. Dezember 2018

Die Kryptowährung Bitcoin zeigt eine massive Abwärtsdynamik, mit rund 80% Wertverlust in den letzten 12 Monaten. Dieser Absturz hat sich zuletzt nochmals deutlich verschärft, mit einem Preisverfall von über 6.000 auf unter 4.000 USD in wenigen Tagen. Da nun die Kosten zur Produktion neuer Bitcoins nicht mehr vom Marktpreis gedeckt werden, schrumpft aktuell auch die Anzahl der „Krypto-Miner“. Dieser Rückzug erhöht die Fragilität des gesamten Krypto-Netzwerks und könnte weitere Risikofaktoren in Gang setzen.  

Interessanter Artikel hierzu aus dem Handelsblatt: Bitcoin fällt erneut – jetzt droht der lange „Krypto-Winter“