Visuals

Unsere regelmäßigen „Visuals“ bieten als fokussierte Grafiken einen schnellen und direkten Einstieg in aktuelle Themenstellungen. Sie reflektieren wichtige Ergebnisse aus laufenden Projekten des Instituts oder stellen überblickartig Themen von grundsätzlicher Relevanz in den Vordergrund.

Über die „Auswahl“-Funktion können Sie Visuals gezielt Erkenntnisräumen zuordnen.

Erkenntnisräume

Visual August 2018

01. August 2018

Auch nach der Finanzkrise ist die globale Verschuldung weiter gestiegen, auf inzwischen mehr als das dreifache des weltweiten BIP. Die Verteilung auf Regionen und Sektoren ist zwar sehr unterschiedlich, doch einzelne Länder (speziell Hong Kong und Japan) zeigen als „debt hotspots“ beunruhigende Ausmaße der Gesamtverschuldung. Auffallend hohe Werte für die Staatsverschuldung weisen zudem Griechenland und Italien auf.

MEHR ERFAHREN

Visual Juli 2018

01. Juli 2018

Wie erwartet entwickelt sich Italien in diesem Jahr zur ernsten Bedrohung für die Euro-Zone. Ein Grund dafür sind die mit über 130 % des BIP extrem hohen Staatsschulden. Diese Zahl verrät jedoch nicht die ganze Wahrheit, da auch der negative TARGET-Saldo des Landes (aktuell rund 465 Mrd. €) hinzugerechnet werden müsste. Daraus resultiert aktuell ein Wert für die Gesamtverschuldung Italiens in Höhe von rund 160 % des BIP. Investoren und Marktteilnehmer sollten gewarnt sein und diese neue Risikodimension sehr genau zur Kenntnis nehmen.

MEHR ERFAHREN

Visual Juni 2018

01. Juni 2018

Wie von uns erwartet, wird Italien zunehmend zur kritischen Bruchstelle des Euro. Erstmals regiert dort ein Bündnis von Populisten, das schon bald auf Konfrontationskurs zu EU und EMU gehen wird. Es wurden bereits extreme Positionen und Forderungen formuliert, darunter ein Schuldenerlass von 250 Milliarden Euro durch die EZB. Italiens Situation ist ausgesprochen prekär: Zu einer massiven Staatsverschuldung von 2,3 Bio. € kommt ein Refinanzierungsbedarf von rund 800 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren. Da die EZB ihre bisherigen Staatsanleihenkäufe Ende 2018 einstellen wird, entsteht für Euroland eine sehr gefährliche Situation.

Details und Hintergründe zum Thema finden Sie in unserer Studie „Zukunftsrisiko Euro Break Up“

MEHR ERFAHREN

Visual Mai 2018

01. Mai 2018

Im Weltklimavertrag hat sich die Staatengemeinschaft dazu verpflichtet, die Erderwärmung gegenüber dem vorindustriellen Niveau auf maximal 2 Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts zu begrenzen. Hierzu haben die Unterzeichner auf nationaler Ebene konkrete Umsetzungsziele definiert, sogenannte Nationally Determined Contributions (NDCs). Die Aggregation der NDCs zeigt aber, dass die nationalen Klimaprogramme noch nicht ausreichend sind, um das übergeordnete globale Klimaziel zu erreichen. Es sind noch deutlich größere Anstrengungen erforderlich.

Siehe dazu auch unsere Studie: „Die Transformation zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft"

MEHR ERFAHREN

Visual April 2018

01. April 2018

Das Problem der TARGET-Salden ist ein zentraler Konstruktionsfehler der EMU, wie zuletzt auf dem Höhepunkt der Eurokrise 2012 klar erkennbar. Seit 2015 sind die Salden erneut stark angestiegen, parallel zu massiven Finanzhilfen der EZB. Bestehende Risiken und Schieflagen innerhalb der EMU werden dadurch weiter verschärft Was bedeutet das konkret, und wie ist dieser gefährliche Trend einzuordnen?

Mehr dazu in der Studie: „Zukunftsrisiko Euro Break Up“

MEHR ERFAHREN

Visual März 2018

01. März 2018

Die Europäische Währungsunion (EMU) segelt derzeit scheinbar in ruhigem Fahrwasser. Ihre weitere Zukunft wird jedoch von komplexen Faktoren bestimmt. Was treibt die aktuelle Dynamik der EMU, und wie wird sich diese weiter entwickeln? Welche Ziele und Zielkonflikte sind relevant? Welche Rolle spielt die EZB, die 2018 ihre massive Unterstützung zurückfahren wird? Aus Paris und Brüssel wurden zuletzt zahlreiche Reform-Ideen vorgelegt. Doch statt um Lösungen für strukturelle Probleme geht es meist nur um „Risiko-Sozialisation“. Führt die Zukunft der EMU unweigerlich in eine „Transferunion“?

Siehe dazu auch: Studie „Zukunftsrisiko Euro Break Up“

MEHR ERFAHREN