Visuals

Unsere regelmäßigen „Visuals“ bieten als fokussierte Grafiken einen schnellen und direkten Einstieg in aktuelle Themenstellungen. Sie reflektieren wichtige Ergebnisse aus laufenden Projekten des Instituts oder stellen überblickartig Themen von grundsätzlicher Relevanz in den Vordergrund.

Über die „Auswahl“-Funktion können Sie Visuals gezielt Erkenntnisräumen zuordnen.

Erkenntnisräume

Visual August 2020

01. August 2020

Die CoViD-19-Krise wirkt beschleunigend auf bisherige Trends. So profitiert primär die Digitalisierung von der Coronakrise und den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. In Zeiten von sozialer Distanzierung gewinnen Unternehmen, die in Bereichen wie E-Commerce, Streaming oder cloudbasierte Technologien agieren, deutlich an Attraktivität. In vielen Bereichen des Lebens wird neue Technologie Disruptionen hervorrufen. Allerdings sorgt die vermehrte Nachfrage nicht nur zu verstärkter Profitabilität bei bisherigen Unternehmen, sondern beschleunigt ebenfalls das Innovationswachstum. So ist davon auszugehen, dass die Coronakrise als Katalysator fungiert und im Zuge dessen massive technologische Fortschritte hervorbringen wird.

MEHR ERFAHREN

Visual Juli 2020

01. Juli 2020

Weltweit zeigt sich eine deutliche Zunahme sozialer Asymmetrie und gesellschaftlicher Spaltung. Verantwortlich dafür ist vor allem eine sehr ungleiche Einkommens- und Vermögensverteilung, was zunehmende Frustration, Wut und politische Polarisierung nach sich zieht. Besonders ausgeprägt ist diese Dynamik in den USA, wo sie sich durch die negativen Folgen der Corona-Pandemie noch massiv verstärkt. In der populistisch aufgeheizten Atmosphäre unter Donald Trump werden die USA so immer mehr zu einem zornigen und innerlich gespaltenen Land. Damit mutieren die USA endgültig zu den „U-USA“, also den „Un-United States of America“.

MEHR ERFAHREN

Visual Juni 2020

01. Juni 2020

Zwischen den USA und China entfaltet sich ein strategischer Konflikt um globale Vorherrschaft. Während die USA noch als einzige dominante Großmacht agieren, nähert sich China immer weiter einer globalen Spitzenstellung. Die USA verfolgen deshalb gegenüber China eine Politik der aktiven Behinderung und offensiven Konfrontation. Diese Auseinandersetzung könnte zu einer Spaltung der Welt in zwei getrennte Blöcke führen, also zu einer Bifurkation der Weltwirtschaft und einem neuen „Kalten Krieg“.

MEHR ERFAHREN

Visual Mai 2020

01. Mai 2020

Große Krisen entwickeln sich sequentiell, breiten sich also in zeitlich gestaffelten „Wellen“ aus. Diese Regel gilt auch für die globale „Corona-Krise“, die als bislang größte Krise des Jahrhunderts in die Geschichte eingehen dürfte. Obwohl sich die Krise extrem schnell und zugleich äußerst dynamisch entfaltet, sind auch hier deutliche „Welleneffekte“ und zeitverzögerte Auswirkungen zu erwarten. Die roten Punkte in der Grafik deuten an, in welchem Stadium des sequentiellen Verlaufsmusters sich die Krise aktuell befindet, jeweils gemessen an unterschiedlichen Dimensionen und Betrachtungsebenen. Weitere gravierende Auswirkungen der Krise sind folglich noch zu erwarten.

MEHR ERFAHREN

Visual April 2020

01. April 2020

Seit Beginn der großen Finanzkrise haben große Notenbanken ihre Bilanzen durch neue Geldschöpfung massiv aufgebläht. Über umfassende Wertpapierkäufe und Q.E.-Maßnahmen wurde dem Weltfinanzsystem neues Notenbankgeld in Höhe von rund 13 Bio. € zugeführt. Die derzeitige CoViD19-Krise verschärft und erweitert dieses Bild um eine neue, noch massivere Dimension. Angekündigte Pläne, Maßnahmen und neue Programme der großen Notenbanken, die zur Stabilisierung der Weltwirtschaft in der „Corona-Krise“ notwendig sind, werden zu einer noch massiveren Geldschöpfung der Notenbanken führen – bis hin zu offenen Finanzierung von „Helikoptergeld“ für Regierungen und Bürger. Das Regime der „monetären Verwässerung“ schreitet so unaufhaltsam voran, mit erheblichen langfristigen Risiken.

MEHR ERFAHREN

Visual März 2020

02. März 2020

Deutschland (und der deutsche Arbeitsmarkt) steht in den kommenden 15 Jahren vor massiven demographischen Verwerfungen: Die Kohorte der geburtenstarken Jahrgänge ("Babyboomer") geht in den Ruhestand; gleichzeitig treten als Folge langjährig sinkender Geburtenraten weniger junge Menschen ins Berufsleben ein. Dies hat deutliche Konsequenzen für die Struktur des Arbeitsmarktes, könnte aber auch die Stabilität der Sozialsysteme gefährden und weitreichende politische und gesellschaftliche Veränderungen auslösen. Es ist absehbar, dass die Bedeutung dieser Entwicklung in den kommenden Jahren deutlich zunehmen wird.

Mehr Details zum Thema und dessen möglichen Rückkopplungen finden Sie in unserer in Kürze erscheinenden Studie zum Thema "Digitalisierung, Demographie und Disparität". 

MEHR ERFAHREN