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Die Straße von Hormus ist neben einem klassischen Energie-Engpass auch ein zentraler Knotenpunkt digitaler Infrastruktur. Entsprechend rücken Unterseekabel für Datennetze nun in den Fokus geopolitischer Konflikte.
Die Straße von Hormus ist längst nicht mehr nur ein Öl-Choke-Point. Seit Jahren bildet die Region einen neuralgischen Knotenpunkt globaler Infrastruktur – auch im digitalen Raum (s. Grafik).
Denn: Durch den Persischen Golf verlaufen nicht nur zentrale Energierouten, sondern auch wichtige Unterseekabel, über die ein erheblicher Teil des internationalen Datenverkehrs abgewickelt wird. Weltweit unterschätzt: Diese Leitungen bilden das unverzichtbare Rückgrat für globale Kommunikation, Cloud-Ökonomie sowie internationale Daten- und Finanzströme.
Besonders brisant ist die aktuelle Entwicklung im geopolitischen Kontext:
Aktuell versucht der Iran, diese digitale Verwundbarkeit – quasi vor seiner Haustüre – gezielt als strategischen Hebel zu nutzen. Diskutiert werden unter anderem regulatorische Eingriffe wie Gebühren, Genehmigungspflichten sowie eine stärkere Kontrolle über Wartung und Reparatur von Unterseekabeln.
Das FERI Cognitive Finance Institute warnt:
So formiert sich am Persischen Golf ein neuer Typus strategischer Verwundbarkeit –
ein doppelter Choke Point für vitale Energie- und Datenströme!
Kritische Engstellen sind heute nicht mehr nur geografische Nadelöhre für Rohstoffe und Waren, sondern zunehmend auch Knotenpunkte digitaler Abhängigkeiten. Entscheidend ist die Überlagerung mehrerer Systeme: Energie, Daten, Logistik und Finanzströme verlaufen immer häufiger durch wenige regional konzentrierte Engpässe.
Das FERI Cognitive Finance Institute warnt:
Choke Points werden so zu strategischen Angriffsflächen, an denen sich wirtschaftliche und politische Einflussmöglichkeiten direkt überlagern und konzentrieren.
Die Straße von Hormus steht exemplarisch für diese Entwicklung: Sie ist nicht länger nur ein kritischer Engpass für Energie – sondern zunehmend auch für digitale Netzwerke und globale Datenströme.
Bereits 2025 hat das FERI Cognitive Finance Institute drohende Eskalationsrisiken an der Straße von Hormus antizipiert – im Cognitive Briefing „Global Choke Points – Maritime Engpässe als unterschätzter Risikofaktor für Weltwirtschaft und Geopolitik“. Die Analyse steht auf dieser Seite zum Download zur Verfügung.

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