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August 2026: Maritime Risiken und Global Choke Points - Hormus und Bab el-Mandab erneut im Fokus

Bad Homburg, 03.08.2026

Aktuelle Daten zeigen deutliche Rückgänge im Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus und Bab el-Mandab. Damit geraten erstmals zwei zentrale Nadelöhre der Weltwirtschaft gleichzeitig unter Druck. Die aktuelle Entwicklung bestätigt zentrale Thesen des FERI Cognitive Finance Institute aus dem Jahr 2025 – ausführlich dargelegt in der Analyse „Global Choke Points“.

Die größten Risiken für die globale Energieversorgung liegen an wenigen strategischen Nadelöhren und „Choke Points“. Zu den wichtigsten Engstellen zählen die Straße von Hormus und die Meerenge Bab el-Mandab am Eingang zum Roten Meer. Genau dort erzeugt der anhaltende Iran-Konflikt ernsthafte Störungen von Welthandel und Weltwirtschaft. 

Nach nur kurzer Belebung ist die Anzahl der Durchfahrten von Energietransportern durch die Straße von Hormus erneut stark eingebrochen (s. Grafik). Damit bleibt eine der wichtigsten Energieadern der Welt weitgehend abgeschnürt. Gleichzeitig gerät nun auch die wichtige Ausweich-Passage am Bab el-Mandab zunehmend unter Druck – durch gezielte Attacken der Huthi-Rebellen gegen saudische Öltanker und Infrastruktur. Diese doppelte Einschränkung globaler Öltransporte – an ihren wichtigsten Engstellen – gefährdet bis auf weiteres die Entwicklung von Energiepreisen und Weltwirtschaft. 

Genau auf diese Verwundbarkeit hat das FERI Cognitive Finance Institute bereits 2025 in der Analyse „Global Choke Points“ deutlich hingewiesen – mit klarem Fokus auf die kritischen Engstellen der Golfregion. Heute zeigt sich unübersehbar die Prognosekraft dieser Analyse: 

Maritime „Choke Points“ determinieren reale Energie- und Handelsströme – und werden zu asymmetrischen Waffen in geopolitischen Konflikten. 

Was lange wie ein abstraktes Risikoszenario erschien, ist nun Realität – deutlich ablesbar an den täglichen Schiffsbewegungen an kritischen maritimen Engstellen. Diese Entwicklung ist äußerst relevant, denn rund 20 % der weltweiten Öltransporte passieren die Straße von Hormus. Bab el-Mandab wiederum kontrolliert den Zugang zum Roten Meer und zum Suezkanal – und wird aktuell zum neuen Engpass kritischer Energie- und Handelsströme. 

Ausführliche Informationen zum Hintergrund dieser Verwerfungen – und deren Folgen für Welthandel und Weltwirtschaft – bietet das Cognitive Briefing „Global Choke Points“, das auf dieser Seite zum Download zur Verfügung steht.



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